Viva Vegan!
Vor über zehn Jahre wurde das Kulturcafé vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) eröffnet und wird seitdem von der Studierendenschaft der Ruhr-Uni selbst betrieben. Ein wichtiges Ziel war es immer, den kommerziellen Anbietern auf dem Campus Konkurrenz zu machen und die Preise für Speis und Trank möglichst studifreundlich zu halten. Das Konzept ging auf: Auch 2009 gehört das Kulturcafé weiterhin zu den beliebtesten Treffpunkten auf dem Campus und sorgt nebenbei auch dafür, dass andere Cafés keine zu hohen Preise verlangen können.
Gastronomie mit politischen Hintergrund
Doch das unkommerzielle Konzept des Kulturcafés drückt sich nicht nur in seinen günstigen Preisen, sondern auch in seinem vielseitigen politischen und kulturellen Abendprogramm aus. Gesellschaftskritische Vorträge, Poetry Slams oder auch Partys und Konzerte erwarten die Studierenden an vielen Abenden. Der Eintritt ist oft frei oder beträgt nur wenige Euros: Ideal für die studentische Brieftasche! Der politische Hintergrund der Studierendenvertretung drückt sich auch in der jüngsten Neuerung aus. Seit Montag bietet das Kulturcafé eine vegane Produktserie an. „Nachdem das Akafö bereits auf Druck der Studierenden vegane Produkte in ihr Sortiment aufgenommen hat, mussten wir natürlich auch nachziehen," so AStA-Vorsitzender Karsten Finke. „Die Nachfrage nach vegetarischen und veganen Lebensmitteln auf dem Campus steigt stetig an, das zeigen die Absatzahlen des Akafö. Als linker und grüner AStA ist es uns außerdem wichtig, im eigenen Café die vegane Lebensweise zu unterstützen!"
Veganes Angebot
Zunächst umfasst das neue Angebot vegane Kartoffeltaschen (Böreks), Brötchen und Baguettes mit Tofu oder Aufstrich sowie weitere Snacks und Salate. Finden die neuen Produkte einen guten Absatz, soll schon zeitnah eine Ausweitung des Angebots folgen.

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