Rückendeckung für Studierendenprotest
Einig waren sich die VetreterInnen der Parteien darüber, dass Bildung kostenfrei sein sollte und die Studienreformen (BA/MA) schlecht umgesetzt wurden. „Das Bildungssystem darf nicht dazu beitragen, die bereits vorhandene soziale Ungleichheit in der Gesellschaft zu verschärfen“, kommentierte Kai Gehring die aktuelle Situation. „Es geht nicht nur um die Hochschule, die gesamte Gesellschaft ist ungerecht“, ergänzte Sevim Dagdelen. Prorektorin Wilkens zeigte sich zwar kompromissbereit, rückte aber grundlegend nicht vom offiziellen Kurs des Rektorats ab. Dagdelen und Gehring waren sich außerdem einig, im Falle einer rot-rot-grünen Mehrheit nach der Landtagswahl im Mai die Studiengebühren umgehend abzuschaffen. Der Bochumer SPD-Landtagsabgeordnete Eiskirch konnte sich nicht zu einer klaren Stellungnahme durchringen.
Nach der Diskussion blieben rund hundert Studierende im Audimax. Die Universitätsverwaltung droht indirekt mit der Räumung um 18:00 Uhr. Aktuell wird darüber diskutiert, wie sich die Studierenden verhalten sollen.

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