Gegenaktivitäten zum „Anti-Islam-Kongress“ am 20. September in Köln
Vor allem der Bau von Moscheen wie der in Köln-Ehrenfeld hat sich in den letzten Jahren vielerorts zum Kristallisationspunkt rassistischer Mobilisierung entwickelt, denn gerade Ressentiments gegen Muslime und den Islam sind heute in weiten Teilen der Gesellschaft verbreitet – und finden ihre staatliche Bestätigung u.a. in Sonderregelungen wie dem Muslim-Fragebogen.
An diese Ressentiments anzuknüpfen, sich zum eigentlichen Vertreter des „Volkswillens” aufzuschwingen und das anti-islamische Projekt europaweit voranzutreiben, ist Anliegen des Kölner „Anti-Islam-Kongresses”.
In vielen europäischen Ländern werben extrem rechte oder faschistische wie postfaschi¬stische Parteien mit anti-islamischen Parolen. So fordert die FPÖ ein Verbot für Minarette und ihr Vorsitzender Strache spricht davon, dass der Kampf der Kulturen im 21. Jahrhundert bereits begonnen habe. Auch FN, Vlaams Belang oder Alsace d´abord verfolgen keinen direkten biologistischen Rassismus, sondern feinden Menschen aufgrund angeblicher kultureller Unterschiede an. “Anti-Islam” als Thema hat Hochkonjunktur bei der extremen Rechten in Europa.
Also nutzt die tollen NRW-Tickets und beteiligt euch an den Gegenaktivitäten zum „Anti-Islam-Kongress“ in Köln!
Termine:
5.-7.September: Antifa-Konferenz in Köln »Feel the Difference?!« Programm, Anfahrtsbeschreibung etc. gibt es hier
19. September: Antifaschistische Demo »Fight the Game! – Rassismus, Nationalismus, Islamismus und Kapitalismus bekämpfen!« in Köln, 19 Uhr Hauptbahnhofvorplatz Köln
20. September: Blockade des RechtspopulistInnenkongresses – “Face the players”, das Konzept der Blockade findet ihr hier !
Weitere Informationen:
• Der Aufruf des bundesweiten …ums Ganze!-Bündnis als pdf
• Texte zu den Themenfeldern Rechtspopulismus, Islamismuskritik vs. Rassismus findet ihr hier
• Stets aktuelle Informationen zu den Gegenaktivitäten gibt es hier
• Presseartikel zum Thema findet ihr hier

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