Donnerstag im Senat: Studiengebühren senken!
Bereits im Vorfeld ließen einige Senatsmitglieder jedoch durchblicken, dass sie kein Interesse haben, ernsthaft über die Höhe der Gebühren reden zu wollen. Dabei zeigt der Bericht zur Verwendung der Studiengebühren sehr deutlich, dass Universität und Fakultäten sich schwertun, die Mittel gemäß der rechtlichen Rahmenbedingungen auszugeben. „Von den Gebühren wurden in einigen Fakultäten sogar neue Laptops für die Dozierenden gekauft“, so Annika Klüh, AStA-Referentin für Hochschul- und Bildungspolitik. „In Gesprächen mit diesen Dozierenden stellt sich dann häufig heraus, dass sie ihre eigene Gebührensatzung gar nicht gelesen haben. Leider ist ein derartiges Verhalten die Regel. Das ist alles andere als ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Geld der Studierenden.“
Mit einem Stand vor der Universitätsverwaltung wird der AStA am Donnerstag auf die problematische Gebührenverwendung hinweisen und Studierende auffordern, an der öffentlichen Senatssitzung teilzunehmen. „Nur wenn die Studierenden durch aktive Teilnahme zeigen, was sie von den Studiengebühren halten, können wir etwas bewegen!“, so der AStA-Vorsitzende Karsten Finke kämpferisch.

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