Demonstration in Dortmund: „…denn es ist unsere Stadt“
Dieser Mord war jedoch nur der bisherige Höhepunkt in einer nicht abreißenden Kette von Überfällen der Nazis auf alternative Jugendliche, linke Kneipen oder Lokalitäten, die von Menschen mit Migrationshintergrund geführt werden. Daher soll die Demonstration nicht nur an den Mord vor drei Jahren erinnern, sondern auch die angestrebte Hegemonie der Rechten in Dortmund in Frage stellen und zurück drängen.
Es ist nicht hinnehmbar, dass durch den konsequenten Zuzug rechter Nachwuchskader in bestimmten Teilen der Stadt „national befreite Zonen“, also No-Go-Areas, entstehen, die durch Einschüchterung und offene Gewalt durch die Nazis von allen „gesäubert“ werden, die „nicht deutsch genug“ aussehen. Ebenso dramatisch ist die Entwicklung, dass immer häufiger an Schulen rechtes Propagandamaterial an Kinder und Jugendliche verteilt wird, sowie dass die Rechten ungehindert in den Kneipen der Dortmunder Innenstadt feiern können, da das dortige Publikum sie schlicht ignoriert oder sogar toleriert.
Auch wenn die Verhältnisse in Bochum zum Glück wesentlich entspannter sind, kann es uns nicht egal sein, was sich in nur wenigen Kilometern Entfernung regelmäßig abspielt. Daher fordert das Referat für Grund- und Freiheitsrechte alle Studierenden der Ruhr-Universität Bochum auf, sich an der Demonstration am 29.03. um 13:00 Uhr ab Dortmund Hbf zu beteiligen. Nähere Informationen und den Aufruf zur Demo findet ihr hier , einige Tipps zum Verhalten auf Demos könnt ihr hier nachlesen.

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