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AKAFÖ nimmt 8 Euro mehr

QUERENBURG Der AKAFÖ-Verwaltungsrat hat eine Erhöhung des Sozialbeitrages für Studierende an der Ruhr-Uni um 8 Euro zum Wintersemester 2008/2009 beschlossen.

Die Anpassung des Beitrages sei notwendig, da es durch den Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst zu einer Lohnerhöhung der Beschäftigten des AKAFÖs kommt. Dadurch erhöhen sich die Ausgaben des Studentenwerkes um ca. 600 000 Euro.

Für 2009 wurde bereits eine weitere Tarifsteigerung mit Belastungen von knapp 400 000 Euro beschlossen, so dass insgesamt ein Fehlbetrag von rund 1 Mio. Euro auf Seiten des AKAFÖs zum Wintersemester 2008/2009 entsteht.

AStA bremst

Das Studentenwerk in Bochum finanziert sich zu einem großen Teil aus dem Sozialbeitrag, den alle Studierenden jedes Semester zahlen, bislang 76 Euro. Eine komplette Umlage der Kosten auf die Studierenden, die eine Erhöhung des AKAFÖ-Beitrages um 12 Euro bedeutet hätte, wurde vom Verwaltungsrat jedoch abgelehnt.

"Eine noch drastischere Erhöhung des Beitrages ist wegen der bereits sehr hohen finanziellen Belastung der Studierenden durch Studiengebühren und gestiegenen Lebenshaltungskosten nicht zu verantworten", erklärt Sven Ellmers, Vorsitzender des AStA. Um den Fehlbetrag von 4 Euro pro Studierenden auszugleichen, sollte, so Ellmers, die Uni in die Verantwortung genommen werden.


Ruhr Nachrichten | 22.04. 2008